Kaufmann-frau Groß- und Außenhandel

Viele junge Menschen interessieren sich für einen kaufmännischen Beruf. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass hier Tätigkeiten in der Verwaltung mit der Nähe zum Kunden in Einklang gebracht werden können. Oft stellt sich die Frage, in welchem kaufmännischen Bereich man tätig sein sollte. Hier bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten in ganz verschiedenen Sparten an. Unter anderem ist es möglich, den Beruf des Groß- und Außenhandelskaufmanns zu ergreifen. Was wird hier im einzelnen verlangt?

 

Aufgaben des Groß- und Außenhandelskaufmanns

Zunächst kann gesagt werden, dass der Groß- und Außenhandelskaufmann wie alle Kaufleute in erster Linie mit kaufmännischen Aufgaben betraut ist. Im Falle des Groß- und Außenhandelskaufmanns bedeutet dies zunächst, dass er sowohl verkäuferische Tätigkeiten ausüben kann oder muss, als auch innerhalb der Verwaltung eines Groß- und Außenhandelsbetriebs Verwendung finden kann. Mit der Verwaltung sind hier in erster Linie Aufgaben innerhalb der Buchhaltung oder im Personalwesen gemeint. Es bietet sich die Möglichkeit, keine reine Bürotätigkeit auszuüben und mit Kunden in Kontakt zu stehen. Hierbei muss aber gesagt werden, dass der Kontakt zu Kunden im Groß- und Außenhandel hauptsächlich telefonisch stattfindet.

Wo arbeitet ein Groß- und Außenhandelskaufmann?

Die Berufsbezeichnung deutet schon darauf hin, dass der Groß- und Außenhandelskaufmann hauptsächlich im Großhandel eingesetzt wird. Dies wiederum heißt, dass er in erster Linie mit Firmenkunden zu tun hat. Es kann aber auch sein, dass er diese nicht nur am Telefon, sondern auch innerhalb der Geschäftsräume des Großhandels zu beraten hat. Hier ist dann oft nur ein geringer Unterschied zum Einzelhandelskaufmann vorhanden. Innerhalb der Verwaltung eines Betriebs ist der Groß- und Ausßenhandelskaufmann hauptsächlich in der Buchhaltung oder im Personalwesen tätig.

Ausbildung eines Groß- und Außenhandelskaufmanns

In der Regel kann gesagt werden, dass als schulische Voraussetzung mindestens der qualifizierende Hauptschulabschluss erwartet wird. Lieber werden Auszubildende eingestellt, die einen mittleren Schulabschluss vorweisen können. Die Ausbildung für den Beruf dauert in aller Regel 3 Jahre. Sie findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Bei einem höheren Schulabschluss kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Hinsichtlich der Weiterbildung gibt es diverse Möglichkeiten. Nicht wenige Groß- und Aushandelskaufleute erkennen, dass sie ein besonderes Talent für bestimmte Tätigkeiten innerhalb des Berufsbildes haben. So kann zum Beispiel eine Weitebildung zum Bilanzbuchhalter oder zum Personalfachmann erfolgen. Dies ermöglicht den Einsatz innerhalb eines Gebietes, das man wirklich mag. Natürlich ist zum Beispiel auch eine Weiterbildung zum Betriebswirt möglich.

Verwandte Berufe:

  • Einzelhandelskaufmann/-in
  • Bankkaufmann/-frau
  • Verkäufer/-in
  • Bürokaufmann/-in
  • Betriebswirt/-in
  • Speditionskaufmann/-frau